Über das Buch

posted by Bleu Broode on 2009.09.24, under Über das Buch
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„Und mit einem Mal war ich sehr froh, dass ich ja noch lebte. Das hatte ich beinahe vergessen.“

Helge Grün ist ein zeitloser Geist. Lebend irgendwo im nirgendwo teilt er sich seinen Balkon mit einem geheimnisvollen Obdachlosen namens Willie. Bewaffnet mit einer großen Portion Neugier, Fantasie und Tatendrang erleben sie die größten Abenteuer in einer Stadt, in der so viele kleine Dinge geschehen, dass für die großen gar kein Platz mehr ist. Da gibt es Mafia, Unwetter, Bombenentschärfungen, Weltuntergänge, sterbende Blätter, Suizid-Kühe und immer wieder diese Bank vorm Rewe.

„Kleinstadtgeschichten“ ist Bleu Broodes Semi-Debut-Roman. Volles Debut, semi Roman. Und es hat rein gar nichts mit Poetry Slam zu tun. Vollgestopft mit Kurzgeschichten die irgendwie alle für sich stehen, aber irgendwie auch alle irgendwo miteinander zusammenhängen, entführt dieses Buch dahin, wo die Fantasie keine Grenzen kennt.

Der Autor: „Dieses Buch hat rein gar nichts mit Poetry Slam zu tun. Keinen der Texte würde ich je auf einer Slambühne vortragen. Die Geschichten sind eher als Gute-Nacht-Lektüre gedacht. Es ist ein Buch über das Leben. Und wie im richtigen Leben, passiert darin auf den ersten Blick nichts.

Aber wenn man genauer hinsieht entfalten sich Geschichten und Mythen in den banalsten Situationen: Ob es beim weihnachtlichen Kirchgang ist, beim Fußball gucken, beim Einkaufen, oder einfach nur auf einer orange-farbenen Bank sitzend. Nicht umsonst ist der Hauptcharakter Helge Grün etwas zurükgeblieben, er sieht sich nämlich alles lieber zwei Mal an. Er erweckt tote Blätter zum Leben, spricht mit Bienen, hört zu, wenn alte Männer sich streiten und teilt sich seinen Balkon mit einem Obdachlosen.

Eine leichte Lektüre gegen den immerwährenden Alltagstrott. Auf das man vielleicht irgendwann selbst zweimal hinsieht und sich seine eigenen Geschichten spinnt!“

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