Bucherscheinung am 30.03.2015

posted by Bleu Broode on 2015.01.22, under Bücher, Neuigkeiten
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Fantastisch, es ist so weit. Nach endlosen Stunden im Café meiner Wahl, im Massagesessel meiner Mutter und auf der Couch meines Vaters erscheint endlich mein Reisebuch “Wo die Kartoffeln auf Bäumen wachsen”.

Es geht darin um meine Arbeit auf der Stahlratte, einem 110 Jahre alten Stahllogger, auf dem ich angeheuert habe, um den Spuren meines Großvaters zu folgen. Es geht um Sonne, Schweiß und Hornhaut und die Sehnsucht nach Kohl, Regen und den Marschen meiner Heimat. Außerdem gibt es ein sehr hübsches Cover, nämlich das hier:

Karibik

Wer sich interessiert, kann im Reiseblog unter Stahlratte 2013 in das Schiffstagebuch reinlesen.

Lesen, weiterempfeheln, trinken. Prost.

posted by Bleu Broode on 2015.01.21, under Reiseblog
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Texte über Länder und Städte, die ich besucht habe.

Reisen, die ich gemacht habe.

Fotografiertes

posted by Bleu Broode on 2015.01.20, under Fotografiertes
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Man, die Bilder dort unten sind sehr alt. So also sah ich aus mit Neunzehn.

Ich entschuldige mich für den Bart.

Das Hemd war top.

Vielleicht sollte ich mal neue Bilder machen.

Aber ich fürchte mich davor, was ich später über mich sagen werde…

Anna, die bezaubernde Kaffeeverkäuferin

20:

Herr Herrmann Mann,

ein einsamer Samer,

wär vielleicht viel leichter dran,

hätte der arme eine Dame.

Denn die, die die diamantenen Herzen der Damen gewinnen,

nennen nennenswerte Werteforscher

sicherlich Glücklich,

doch Herr Herrmann Mann

sieht durchaus durch aus

und keine eine Dame entzückt sich.

Sein recht fertig Ich rechtfertigt sich:

Unternehmen unternehmen viel,

vielleicht leicht viel zu viel

„Schönheit in nur einem Jahr, ja wahrlich wahr“,

wars was man warb, was man verspricht.

Verschönern, schön an sich,

doch irgendwann dann wandern

bei Herrn Herrmann Mann

alle Versuche suchend ins nichts.

Marque mag Magermodels,

Matt mag Mett

Und er, Herr Herman Mann,

er käm gern bei Anna an,

an Annas Ananas nassnasig naschen,

davon träumt Herr Herman Mann

schon unwahrscheinlich lange.

Doch vor ihm im Kaffee-Geschäft eine komisch konisch lange Schlange

und es ging nicht voran, vor anderthalb Stunden stellte er sich an;

da half kein Murren, Schnurren, Gurren oder Quaken,

das einzige, was man machen konnte,

und ich sag es, weil es wahr war,

war warten.

Denn ihr Kaffee war besser als aus diesen Automaten.

Das liebte man so an ihr:

ihr irisches Kaffesortiment,

ihre englischen Tees mit orientalischen Gewürzen,

ihre Milchshakes oh mein Gott!

Oder, wenn man wollte auch nur einen Pott Pott.

Wie versiert sie servierte!

Nichts gegen Mandy, die mechanische Kaffee-Fee!

Mit ihren Kaffee-Fee-Fähigkeiten von go to to to go.

Ja, Anna war gar wunderbar, bar barbarischer Makel

ihre lokeren Locken lockten lauter laute Laute aus den Kehlen läuterer Leute

und es konnten ihre Körperformen Formen formen…

Formulieren wir sie als nicht ganz keusche…

Sie, sie war sein Traum, Raum seines Herzens hatte sie gewonnen.

Täglich sahen sie einander an der andern Thekenseite

Er, der very poore pure Downtown-Clown,

sie das  freezing coole Girl aus der Uptown.

Sie so rundum herrlich

er so rund, dumm, ehrlich.

Doch (und das sei die Moral oral):

Bricht dein Herz einmal entzwei, oder vielleicht sogar in Drittel,

dann fühl dich nicht als Abschaum

streu Streusalz als Wunder-Wund-Allheilmittel,

dann kannst du ja vielleicht sogar die Uptown abtau‘n.